Feuchte Eck unterwegs in Tübingen
Der 8. August begann für das Feuchte Eck ungewöhnlich früh. Schon um 7:45 Uhr standen wir bereit, eine Uhrzeit, die beim Feuchten Eck durchaus Seltenheitswert hat. Doch das frühe Aufstehen sollte sich lohnen.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln machten wir uns auf den Weg nach Tübingen. Und siehe da: Die Bahn ließ uns nicht im Stich, sodass wir bereits um 9 Uhr entspannt in Tübingen ankamen. Nach einer kleinen Stärkung ging es direkt weiter zur ersten Attraktion des Tages: einer gemütlichen Stocherkahnfahrt auf dem Neckar.
Bei den noch angenehm kühlen Morgentemperaturen genossen wir die gemütliche Fahrt. Unsere Stocherkahnfahrerin, eine der wenigen Frauen, die dieses traditionelle Handwerk ausüben, erzählte uns einiges über die Geschichte und Traditionen des Tübinger Stocherkahnfahrens. Natürlich durfte dabei auch das obligatorische „Gi Ga Gondele“ nicht fehlen. Dass das Lied eigentlich vom Bodensee handelt, störte uns dabei herzlich wenig.

Nach dieser entspannten Runde ergab sich spontan die Gelegenheit, eine Vorführung der Clownsschule Tübingen zu besuchen. Anschließend ging es gemeinsam zum Mittagessen, bevor wir bei sommerlich warmem Wetter zur Stadtführung durch die Tübinger „Unterstadt“ aufbrachen.
Unsere Stadtführerin verstand es hervorragend, uns mit viel Humor und interessanten Geschichten einen Einblick in das frühere Leben in Tübingen zu geben. Eine wichtige Regel wurde uns dabei allerdings mit einem Augenzwinkern mit auf den Weg gegeben: Schlechte Bemerkungen über Tübingen sind nicht erwünscht. Daran haben wir uns selbstverständlich gehalten.
Nach einem abwechslungsreichen Tag machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg. Den gelungenen Ausflug ließen wir bei einem gemütlichen Abend und dem ein oder anderen Glas Wein ausklingen.


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