[fam fa’tal] – Die Frauen-Power beim Männergesangsverein

Seit 2008 als neue Kleingruppe des MGV etabliert sind die sieben Frauen von Fam Fa’tal stets den Besuch eines Konzerts auch wert. Momentan treten die Mädels vorwiegend an der Fasnet oder bei Projekten von MixDur auf, haben aber auch schon auf der einen oder anderen Veranstaltung bereits zeigen können, dass der Name mehr als nur Programm ist.

Sie können die Gruppe jederzeit buchen. Zusammen mit Klavierbegleitung durch den Songarrangeur Peter Klapper oder auch alleine sind die Mädels für fast alle Arten von Veranstaltungen eine gute Wahl!

Von Links nach rechts und hinten nach vorne: Elke Bayer, Jeanette Toksig, Georgia Schweizer, Annette Articus, Tanja Klapper, Daniela Klemmer und Sandra Kleinhansl.

Neues aus „fams Märchen-Buch“

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums 2018. Von Georgia Schweizer und Sandra Kleinhansl.

Kapitel 1

Es waren einmal acht wunderschöne „Jungfrauen“ äh junge Frauen, die sich auszogen äh, die auszogen um mit ihren lieblichen Stimmen die Welt zu erfreuen. Um sicher vor den Gefahren der weiten Welt zu sein, erwählten sie als ihren Beschützer den stattlichen Hünen Peter, den sich die junge Frau, Tanja, zuvor bereits als Gefährten gekrallt hatte.

So zogen sie also zu neunt zur Weihnachtszeit anno 2008 in die heiligen Hallen des Saalbaus ein um die illustre Gesellschaft des MGV Neuhausen mit der choralen Hymne „Hail Holy“ in Verzückung zu versetzen. Ihr treuer Begleiter, Peter, erwies sich als sehr talentierter Klavierspieler, der es verstand die unerfahrenen jungen Frauen auf den Weg der korrekten Töne zu begleiten. Damit neigte sich das erste gemeinsame Jahr dem Ende zu und es wurde festgelegt, dass sie künftig unter dem Namen „fam fatal“ Freude und erquickende Melodien in die Welt hinausträllern wollten.

Die neuen Frauenpower beim MGV: fam·fa'tal

Kapitel 2

Es begaben sich in den darauffolgenden Jahren jeweils zur Fasnetszeit Auftritte in der farbenprächtig geschmückten Egelsee-Festhalle. Dort versammelte sich das aufs Beste und immer äußerst einfallsreich gekleidete närrische Volk. Womit wir auch schon bei der „wichtigsten“ Frage der fams angekommen sind: „Was ziehen wir an?“

Das Schuhwerk.

Hier ein Auszug aus den Gesprächsprotokollen:

Annette: „Auf jeden Fall Highheels!“ Sandra: „Ohne Heels!“ Dani: „Ha, schon a bissle Heels.“ Tanja: „I hätt da noch welche mit Blockabsatz.“ Jeanette: „Ich zieh‘ meine Tanzschuhe an.“ Elke: „Mir egal, Hauptsache keine Highheels!“

George: „Heels nur wenn wir net tanzen müssen.“.

Das Gewand.

Übers Knie, unters Knie, Po bedeckt, wadenlang, eng, weit, auf Taille, A-Linie oder Shapewear? Dekolleté oder Rolli? Lange, mittel, kurze oder ohne Ärmel? Bisschen, viele oder ohne Rüschen, Volants und Franzen? Glitzer, Strass, Pailletten oder Perlen?

Pink, Neonpink, Babyrosa, Altrosa, Mauve oder gibt’s noch andere Farben? Tiger-, Leo-, Zebraprint oder doch gleich Fell? Kariert, gestreift, gepunktet? Genäht, geheftet, geklebt, gebunden oder doch lieber getackert?

Die Kopfbedeckung.

Perücke: lang, mittel, kurz, glatt, gelockt, gestuft, wild, akurat? Blond, braun, schwarz, rot, grau? Bob, Afro, Rasta, Pagen, Wallemähne, Strähnen, Punklook?

Mit oder ohne Hut, Mütze, Fühler, Knochen, Stromanschluss, Ohren?

Kapitel 3

Anno 2009 waren unsere holden Frauen nicht nur z.B. als Punkrocker, Lehrerin, Krankenschwester oder Bäurin auf Identitätssuche, sondern auch auf der Suche nach dem perfekten Partner in „Frauen suchen Bauer“. Leider wurde der Passende nicht gefunden aber sie schafften es aus ihrer Identitätskrise heraus und besangen ihre Individualität mit der Frauenhymne: „Girls, Girls, Girls“. Im Falle Tanja, konnte man nun wirklich nicht mehr von einem „Girl“ sprechen, da der unerschütterliche Begleiter, Peter, sich wieder einmal mehr hatte von ihr bezirzen lassen, wodurch sich eine deutliche Wölbung unter ihrem Kostüm abzeichnete.

famfatal gruppenbild
Unsere Bauersfrauen Backstage

Durch diesen Zuwachs und dem enormen Spaßschub gestärkt, machte es ihnen auch nichts aus anno 2010 als „Schweine“ ins Weltall durchstarten zu müssen. Mit den Liedern „Männer sind Schweine“ und „Kein Schwein ruft mich an“ wurde die Dekontaminationsschleuse durchbrochen, wenn auch nicht von allen, da Dani‘s kleines Ferkel die Schleuse zum Tillen brachte und sie dadurch in ihrem Raumanzug verhaftet blieb.

Leider hatte fam fatal auf diesem Flug ihre liebe Freundin, Annette Bauer, verloren – sie bleibt für immer in deren Herzen und begleitet die Gruppe weiterhin als strahlender Stern am Himmel.

Sternenhimmel2010_FamFatal

Erneut „tierisch“ viel Spaß hatte fam fatal anno 2011 unter einer Zirkuskuppel als sexy Pudelrudel unter der Regie der charmanten Dompteurin, Daniela, die verzweifelt versuchte die Inkontinenz ihrer Pudel unter Kontrolle zu bekommen. Was mit dem Lied „Nei g’schifft“ besungen wurde. Auch Annette schaffte alle Kunststücke mit links, beflügelt durch ihr kleines, süßes Geheimnis, das sie mit sich in der Manege herumtrug.

Lebhaft ging es zu als anno 2012 ein Saloon im wilden Westen eröffnet wurde und die fams als aufreizende Ladies die Cowboys mit Whisky abfüllten und der Frau des Sheriffs den gutgemeinten Ratschlag gaben, Jim von der Bettkante zu rollen, weil er meinte partout den Hut beim Sex auflassen zu müssen. Tja, und Peter hätte besser seine Hose anlassen sollen, da aus Gründen, die wir hier nicht näher erläutern wollen, Tanja nämlich einen kleinen Cowboy unter ihrem Kleid verstecken musste.

famfatal

Kapitel 4

Vom wilden Westen ging es anno 2013 in das Land der Burgen und Schlösser. Sie tauchten in Schottland am Loch Ness als Nixen auf und Annette musste aufpassen, dass sie sich bei dem nasskalten Wetter keine Erkältung holte, da sie ganz besonders auf ihren kleinen Mitschwimmer achtgeben musste. Leider wurden dennoch alle vom Schnupfen heimgesucht, weshalb sie immerzu „Nossa, Nossa“ verlauten ließen. Es blieb ihnen daher nichts anderes übrig als dem Schmuddelwetter zu entfliehen und „Ab in den Süden“ der Sonne hinterher zu reisen.

nixen3

Was sie dann auch taten und so landeten sie anno 2014 in Südamerika – dem Land von Rum und CocaCola als Kakerlaken in der Kakerlaken-Schule. Die überforderte Lehrerin Georgia versuchte vom Chemie-, über Musik- bis hin zum Sexualunterricht die undisziplinierten Schülerinnen in den Griff zu bekommen. Was leider nicht gelang und es eskalierte schließlich im Lied „Skandal ums Pimpern“. Na, da waren dann alle erleichtert, als die Schulglocke endlich ertönte.

Was wäre ein Märchen ohne Zwerge – und dann noch sieben an der Zahl mit süßen Bärten und perfekten Zipfelmützen.

Nachdem das geliebte Schneewittchen anno 2015 Reißaus genommen hatte, um nicht nur zum Shoppen zu gehen, sondern offensichtlich die Schnauze voll vom Haushalt hatte, bemühten sich die Zwerge um einen adäquaten Ersatz. Weder die Prinzessin auf der Erbse, Frau Holle, Rotkäppchen noch Dornröschen konnten Schneewittchen das Wasser reichen. Auch Rapunzel nicht, denn die hatte ein 10 Meter langes geflochtenes Problem und das war das buchstäbliche das Haar in der Suppe.

Kapitel 5

Raus aus dem tiefen Märchenwald und rein in die glamouröse Welt von Hollywood, wo unsere fams anno 2016 die Handtaschen der Schönen und Reichen verkörperten. Ob Bridebag, Clutch oder Hardtop-Tasche – ausladend, schön und farbenfroh wurden sie während der Oscarverleihung einfach „Abg’stellt“. Sie schimpften und wussten einiges über ihre Trägerinnen zu berichten und wurden nie müde ihre Schnallen auf und zu zumachen. Über eine Sache waren sie sich auf alle Fälle einig: Jede Frau ist ein „Taschenfan“.

Nicht weniger glamourös ging es dann anno 2017 zu, als sie als wunderschön glitzernde Lampen aus Murano vom Band liefen. Sie waren „so aufg’regt, sowas von gut aufg’legt“, auch wenn es mal zum „Kurzschluss“ kam, leuchteten sie danach umso heller bei „Mein Licht das brennt“. So schööööön!

FamFatal

Anno 2018 kam es dann zum absoluten Showdown, nämlich fam fatal so gar nicht hübsch und adrett anzusehen, sondern vielmehr schaurig-schön. Höhlenfrauen, deren Männer sich länger als nötig, aber ohne Erfolg bei der Jagd aufhielten und nicht etwa in ihren Höhlen, wo sie hingehörten. Aber bekanntlich macht Not erfinderisch, und so stießen die Frauen nach einem Gewitter mit „Thunder“ auf das „Feuer“. Das sie und ihre Füße fortan wärmte und ihnen schmackhaftes Essen bescherte. Die Frauen erfanden schlichtweg das Grillen. Selbst Raubtiere konnten sie erfolgreich mit Duftmarken wie einem „Pups“ in die Flucht schlagen – wozu also noch Männer? Doch da besannen sich die Höhlenfrauen und wollten ihre Männer doch für das bisschen Glück in der Höhle zurück. Bei den fams blieb jedoch weiterer Nachwuchs aus.

Und wenn sie nicht gestorben sind dann:

  • Versauen sie noch weitere 354,6 Lieder
  • Benötigen sie Peter für weitere 1376 nervenaufreibende Proben
  • Schreiben sie weitere 2288 völlig aus der Luft gegriffene Geschichten
  • Bestellen sie weitere 3621 kg Schminke und Perücken, dazu 5492 m2 Stoff
  • Vernähen sie weitere 12744 km Garn
  • Und vertackern sie weitere 45873 kg Metall

Ende des Märchens bis jetzt (Stand Juli 2018).

fortsetzung folgt … na klar auch 2019 waren die Mädels auf der Bühne des MGV zu sehen:

Fam Vorne
Als Russische Synchronschwimmerinnen gabe die Mädels ihr bestes, auch wenn sie sich dabei dieses Mal der Unterstützung hübscher Pagenbeine bedienen mussten …

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Nächste Veranstaltungen

  1. Die große Filder-Fasnet-Show 2020

    14. Februar @ 19:30 - 22. Februar @ 19:30
  2. Verbandstag des Chorverbands

    21. März @ 15:00 - 19:00
  3. Maybebop in Neuhausen

    25. April @ 20:00

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