Mit dem MGV zurück in die Zukunft!

Wenn der MGV seine Zeitmaschine anwirft, bleibt garantiert kein Jahr an seinem Platz – und kein Auge trocken. Unter dem Motto „Zeitmaschine total verrückt“ nahm der Verein sein Publikum mit auf eine turbulente, närrische und rundum gelungene Reise durch Märchenwelten, Steinzeit, Weltall und die größten musikalischen Epochen. Schnell wurde klar: Diese Zeitmaschine läuft nicht mit Strom, sondern mit Applaus! 

Für den perfekten Start sorgten SevenUp und die Mix Kids, die den Saal sofort auf Fasnetsbetriebstemperatur brachten. 

Die Nachwuchsgruppe FANTA 5 stand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal auf der Bühne und zeigte mit ihrem Auftritt zu „Elektriktrick / Wackelkontakt“, dass hier keine Wackelkontakte, sondern bestens funktionierende Nachwuchstalente am Werk sind. Mit viel Selbstvertrauen und sichtlicher Freude begeisterten sie das Publikum. 

Märchenhaft wurde es bei der Rasselbande, die als zuckersüße Prinzessinnen mit ihrem entzückenden Prinzen die Bühne eroberten. Anmutig, voller Energie und mit strahlenden Gesichtern tanzten sie sich direkt in die Herzen des Publikums. 

Auch die Sound Sisters begeisterten mit ihren Liedern „99 Luftballons“ und „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ das Publikum und bewiesen bei ihrem Debüt, dass mit starken Stimmen, Charme und großer Bühnenfreude, die musikalische Zukunft des MGV in besten Händen liegt. 

Die Sternchen entführten tänzerisch als furchtlose Cowgirls in den Wilden Westen, wo nicht geschossen, sondern begeistert Lasso geschwungen, geritten und Line Dance getanzt wurde. 

Ein musikalisches Highlight der Extraklasse lieferten die M-Singers mit ihrer legendären Jukebox. Mit humorvollen Zeitsprüngen in die 60er Jahre, in die wilde Rock’n Roll-Zeit, zur glitzernden Disco Queen und zurück in die Neuzeit nahmen sie das Publikum mit auf eine musikalische Achterbahnfahrt. Diese kreative Darbietung sorgte für beste Stimmung und begeisterten Applaus. 

Einen galaktischen Zeitsprung wagten die Grashüpfer, die als Astronauten und Außerirdische durchs Weltall schwebten und dabei bewiesen, dass beim MGV selbst in der Schwerelosigkeit perfekt synchron getanzt wird. 

Die Dominos erschienen stilecht als die Flintstones auf der Bühne – grandios kostümiert und gesanglich wie gewohnt ein Garant für beste Unterhaltung. Spätestens bei ihrem Hit „Ole Fiesta – Helau am Egelsee“ wurde die Egelseehalle endgültig zur tobenden Fasnetshochburg. Textsicher, klatschend und mitsingend verwandelte das Publikum den Saal in einen einzigen großen närrischen Chor – ein absoluter Höhepunkt des Abends, bei dem niemand mehr stillsitzen konnte. 

Für besonders niedliche, aber auch stimmgewaltige Momente sorgte nearlyHAT, die als Babys und Eltern auftraten. Mit viel Witz und Charme wurde in bester Babysprache kurzerhand der Bandname „gefunden“, sehr zur Freude des Publikums. Spätestens beim emotionalen Schlusslied „Wir können alles außer Hochdeutsch“ verwandelte sich die Egelseehalle in ein beeindruckendes Lichtermeer aus Handylampen.  

Für viele Lacher sorgte Dennis in der Bütt als Putzfrau vom Egelsee. Bei der „gründlichen Überprüfung“ der im letzten Jahr gefundenen Weinflaschen nahm er diese gewissenhaft unter die Lupe – oder besser gesagt: unter den Gaumen. Dabei brachte er mit seinen treffsicheren Pointen und seiner herrlich trockenen Art den Saal immer wieder zum Lachen. 

FamFatal betraten als edle Hofdamen die Bühne, um sich würdevoll auf das königliche Minarett vorzubereiten. Auch wenn die Schuhe drückten und Casanova Klaus offensichtlich seine Spuren hinterlassen hatte, ließen sich die Damen nicht beirren und boten einen Auftritt, der sowohl optisch als auch musikalisch ein wahrer Hochgenuss war. 

Majestätisch wurde es beim Auftritt der Pagen, die mit ihrem beeindruckenden Pharaonentanz das Publikum direkt ins alte Ägypten versetzten. Mit anmutiger Ausstrahlung, präzisen Bewegungen und beeindruckender Bühnenpräsenz waren sie wie jedes Jahr der optische Höhepunkt im Programm. 

Charmant, schlagfertig und absolut zeitreisetauglich führten Fanzi als moderne Influencerin und Jenny als würdevoll-anmutige Kleopatra durch den Abend. Mit viel Witz, Charme und einem gekonnten Griff an die närrischen Zeithebel warfen sie die Zeitmaschine immer wieder aufs Neue an und steuerten das Publikum sicher und unterhaltsam durch die verschiedenen Epochen und Programmpunkte. 

Doch nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne wurde Großartiges geleistet: Die Technik-Crew, stilecht als Doc Brown unterwegs, sorgte dafür, dass die Zeitmaschine jederzeit einsatzbereit war, schob Kulissen an den richtigen Platz und platzierte Mikrofone punktgenau. Das Schminkteam bewies erneut ein meisterhaftes Händchen und verwandelte die Aktiven mit viel Liebe zum Detail in Prinzessinnen, Pharaonen, Astronauten und mehr. Auch die fantasievollen Kostüme waren wieder eine wahre Augenweide, während das beeindruckende Bühnenbild die Egelseehalle in eine wahrhaft galaktische Zeitreisestation verwandelte. 

Beim großen Finale versammelten sich schließlich alle Aktiven noch einmal auf der Bühne und feierten gemeinsam eine rundum gelungene Zeitreise, die eindrucksvoll zeigte, wie viel Herzblut, Talent und Humor im MGV steckt. 

Doch damit nicht genug: Der MGV Neuhausen 1851 e.V. schreibt in diesem Jahr selbst ein ganz besonderes Kapitel seiner Geschichte. Im April feiert der Verein sein stolzes 175-jähriges Jubiläum mit einem großen Festakt. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und Karten hierfür werden in Kürze erhältlich sein.  

Berich: Susanne Wegerer   Fotos: Uwe Drücker 

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