FILDER-FASNET-SHOW: Schee war’s!

“Es ist Fasnet – endlich wieder Fasnet …” – So sangen es die MixKids gleich zu Programmbeginn und dem Saal war klar: Ja, so muss es wohl sein. Pinguine, Schmetterlingsfänger – was ein Gewusel und Gebrumme – äh, Gesinge. Den Zuschauern in der Egelseehalle war klar: Fasnet ist in Neuhausen einfach das ganze Jahr.

Den Auftakt zum Fasnets-Nachholtermin machten die Gardemädels. Mit dem Gesamtmarsch aus 70 Gardemädels startete das große Filder-Fasnets-Zoo-Erlebnis des MGV. Es folgte der Kinderchor mit fetzigen Liedern von allerlei Tieren und unhyänisch hygienischen Hyänen. Der Saal war sofort bester Laune. Knapp 800 Zuschauer sahen die beiden Veranstaltungen des MGV, darunter auch eine Brautentführung des Feuchten Ecks in die Wilhelma. Mit einem Medley von Abba, Queen’s “Crazy little thing called love”, gefolgt von aktuellen Themen auf den Wellerman-Song, sang der Kammerchor Stimmungslieder zum Auftakt. Und da der Chor am Ende doch aus einigen Mitgliedern der Dominos bestand, kann es ja nicht anders sein: „Felipe“ aus Mexiko war auch dabei.

Davor hatten schon die süßen Pinguine der Rasselbande das Publikum abgeholt. Alles andere als tapsig präsentierten sie ihren Showtanz und von einer kalten Umgebung war dabei nichts zu spüren. Im Gegenteil, es wurde richtig heiß. Auch für die Schulklasse im Zoo. Die Sternchen des MGV waren unterwegs auf einem Ausflug in den Zoo. Mit dem Pagen-Marsch ging es nach einer schwungvollen ersten Hälfte für das Publikum dann in die wohlverdiente Pause, bevor das Programm mit den Stars aus Madagascar (Rico, Skipper, Kowalski und Private) und nearly h.a.t. als Dream-Team aus dem bekannten Animationsfilm über diese, neuerdings wohl sehr eingeschwäbelte Insel im Südosten Afrikas die Bühne, besser wohl die Wilhema, stürmten. Ob sich König Julien und Alex am Ende noch einig wurden, wer nun der King der Wilhem-Dingensda wird, das wissen nur die Zuschauer der beiden Veranstaltungen.

Gähnende Langeweile war auch nicht zu spüren, als die Grashüpfer als Faultiere einfach mal so auf der Bühne abhängten. Herrlich inszeniert von einer leicht beschwingten Langsamkeit bis hin zu den von einem Energydrink aufgepäppelten Techno-Faulis. Da waren auch die letzten Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen zu halten. Aber wie es halt so ist, am Ende muss die Schei… äh die Bollen ja einer wegräumen. Gut dass es dazu „Bollinger“ Logistik gibt. In seiner Bütt zog Dennis Müller über so einige Sauereien her, stets mit dem passenden Schäufele, namensgetreu natürlich mit einem Trollinger in der Hand.

Im Tropenhaus hingegen war der Geruch nicht wegzubekommen. Selbst die schöne Seerose konnte nicht gegen die Stinkpflanze ankommen. Ihre Lieder aber vertrieben dann ganz schnell die schlechte Stimmung und schon wieder hat es die Gruppe geschafft, einen Song (Strip von Lena) umzudichten, dass das Original schnell vergessen sein wird … Unterstützt wurden die Mädels von den M-Singers, die mit einem Sketch den Auftritt begleiteten und auch durch das Programm geführt haben.

Nach dem Showtanz der Pagen, ein Haufen bunter Schmetterlinge und Insekten, war es dann soweit: Mit Carneval in Rio, dem „Heile Gänsle“ und Giga Gondele musste auch der letzte Mai-Fasnets-Muffel eingestehen: Schee war’s und gefehlt hat es uns auch allen. Präsident Thomas Haisch konnte allen Helfern und Mitwirkenden auf und hinter der Bühne zu recht danken. Wir sind wieder da. Es geht weiter!

Bericht: Michael Mayer

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Newsletter

Bitte einfach ihre E-Mailadresse und Interesse eintragen, dann abonnieren klicken um sich beim MGV Newsletter anzumelden.

Die E-Mailadresse wird ausschließlich dafür benutzt. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich. Wir nutzen dazu den Dienst mailchimp. Der Newsletter erscheint unregelmäßig mehrere Male pro Jahr.

Letzte Kommentare

Website-Hosting